von der Il-Hofra i-Kbira, Stop in der Rinella Bay Valletta, Ankerversuch in St. Gjulian bis in die Salina Bay im Süden von St. Pawl’s
25. Juni 2026
Rinella Bay
Am spàten Morgen verlassen wir die Bucht von Il-Hofra i-Kbira mit einem kurzen Etappenziel, wir wollen in die Salina Bay bei Valletta. Wie immer ist das Wetter anders als vorhergesagt und wir motoren gegen einen kràftigen NNW Wind mit NNW Duenung gegen an. In der Rinella Bucht angekommen stellen wir fest, das es dann doch ein wenig eng ist um sich über Nacht wohl zu fühlen oder gar um von Bord zu gehen.

Die Rinella Bay ist so ziemlich die einzige legale Ankermöglichkeit im Grand Harbour von Valletta, sie ist klein und eng, der Boden besteht aus Mud mit Gestein und einer Menge Untrat. Mitten im möglichen Ankerbereich liegt auch noch ein Wrack und eine Menge Ketten aus dem WW2 und alte Anker. Darin möchte man sich ungerne mit dem eigenen Ankergeschirr verfangen.
Deshalb beschliessen wir trotz des blöden Wetter weiter Richtung NW zu motoren (noch 2,8 nm) um vielleicht einen Platz in der Bucht von St. Gjulian zu bekommen.
Die Bucht von St. Gjulian
Nach dem wir weiter gefahren sind ereichen wir nach 40 min die kleine enge Bucht von St. Gjulian. Nicht nur das sie überfüllt ist, nein auch hier liegen Wracks und alter Schrott am Grund und das erste was wir sehen ist ein e alte Motorjacht die versucht sich mit Hilfe eines Tauchers vom Schrott zu lösen und den Anker freizubekommen. Ausserdem läuft noch ein Kommunikationskabel am Meeresgrund das auch zu einer Falle für den Anker werden kann. Kurzum – auch hier ist die suche nach Platz vergebens und …
wie so oft
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nach Plan B folgt Plan C.
Also geht es weiter …..

Salina Bay
Die Bucht ist die südliche Bucht von St. Pawl’s und bietet neben gutem Schutz vor Wind und Welle auch die Mòglichkeit die Buslinien Richtung Valletta zu erreichen und damit LIDL wieder in greifbare Nàhe zu bringen. Bevor wir nach Sizilien aufbrechen, werden wir hier noch ein paar Tage verbringen, nochmals aufproviantieren und auf den richtigen Wind warten.
Eigentlich bietet die Bucht nicht viel ausser Ruhe und Sicherheit, im NW sind die Moorings der privaten kleine Boote, im Noreden die Hotel und Fress-Meile. Das ist auch der Grund warum hier niemand außer uns vor Anker liegt.
