Seit unserem letzten Aufenthalt ist das Wasser noch klarer und eine Spur wärmer geworden. Ein kurzer Sprung ins Wasser ist jetzt schon wieder drin.

unsere Ankerplätze,
home is where the anchor drops

Seit unserem letzten Aufenthalt ist das Wasser noch klarer und eine Spur wärmer geworden. Ein kurzer Sprung ins Wasser ist jetzt schon wieder drin.

Im Mooringfeld hat unser Freund Phil 3 Mooringbojen die bestens gepflegt und für Boote bis zu 100 t geeignet sind. Bisher hatten wir immer die Gelegenheit dort festzumachen. Die Besonderheit liegt darin, das aufgrund der hohen Dichte an Booten kein Platz zum schwingen ist und man sich an Bug und Heck festmachen muss. Dieses Manöver ist für uns alleine fast nicht durchführbar.

Nach einer kurzen Ruhepause am Anker und einem weiteren Wettercheck haben wir beschlossen, noch heute in die Paradies Bay im NW der Insel zu fahren um Schutz vor dem angekündigten Sturm zu haben.

Was wir so alles erlebt haben

Vorgestern haben wir die Marina in Taranto verlassen und sind 2 Nächte durchgefahren. Ziel, die Bucht von Siracusa. Dort kann man vor der Stadt und der herrlichen Halbinsel von Ortiga frei ankern und ist im Grund genommen vor allen Wind- und Wellenrichtungen geschützt.

Auf der Suche nach Schutz vor südlichen Winden und hohen Wellen sind wir in eine kleine Marina in Taranto gefahren. Taranto befindet sich als größte Stadt von Apulien nördlichen Ende des italienischen Stielfelabsatz.

Nach einer Nachtfahrt von Othoni nach Italien ankern wir kurz von der Einfahrt zur Marina Santa Maria die Leuca um dann im Hellen in die Marina einzufahren. Ankerplatz und Marina sind sicher denn wir erwarten schlechtes Wetter in den nächsten Tagen.

An der Bucht gibt es eine Kleinstadt, Kassiopi, die sich überraschenderweise als sehr symphatisch herausgestellt hat. Viele Einkaufsmöglichkeiten, sehr sauber, in der Nachsaison auch nicht überlaufen und trotz dem touristischen Korfu hat die Stadt ihren Charme erhalten.

Auf dem Beach ist ein natürliches Schwimmbecken was diese Bucht interessant für Familien mit kleinen Kindern macht.

Auf unserem Weg in die Adria sind wir nun am nordwestlichsten Punkt von Griechenland angekommen. Die kleine Insel Othonoi, die von vielen Seglern als Absprung genutzt wird um auf dem kürzesten Weg über die Adria nach Italien zu gelangen, wird unser Absprung nach Montenegro. Die Vorhersage sieht gut aus so daß wir voraussichtlich morgen mit Südwind rechnen können. Wir freuen uns auf einen langen Segeltörn von ca. 160 nm.