Für die nächsten Tage erwarten wir ruhiges Wetter und wollen ein paar Tage in einer ruhigen Bucht verbringen.

Teil des Mittelmeeres umrahmt vom Italienischen Stiefel im Osten, Corsika und Sardinien im Westen und Sizilien im Süden

Für die nächsten Tage erwarten wir ruhiges Wetter und wollen ein paar Tage in einer ruhigen Bucht verbringen.

Heute haben wir die Bucht von La Sciumara im Norden von Palau verlassen und sind bei einem hervorragenden Segelwind weit nach Süden gesegelt. Am Ende sind wir wieder in der Cala Celvia gelandet und vor Anker gegangen.
Der Unterschied zu der völlig überfüllten bucht von vor 5 Wochen zu heute ist erschreckend. Wir haben die bucht fast für uns allein. Auch wenn es nicht viele Boote hier gibt reichen die paar wenigen Botorboote und Tagesboote, die rücksichtslos mit Vollgas durchs Ankerfeld fahren aus, um einen unangenehmen Schwell zu verursachen. Es gibt eine ruhige Nacht aber morgen werden wir wegen der blöden Motorboote und dem Schwell weiterfahren.

Für die nächsten Tage erwarten wir schlechtes Wetter und Starkwind. Ausserdem waren heute Morgen schon wieder die Batterien leer. Deshalb unter Motor in die nächste Bucht die uns Schutz bietet.
Auch der Wassermacher und die Waschmaschine mussten mal wieder laufen.

Eine wirklich schöne Kajaktour führt uns den Fiume Liscia hinauf in die pure unberührte Natur.

Heute Morgen waren unsere Batterien ziehmlich leer. Das lag wohl daran, das die Tage schon wieder kürzer werden und es ausserdem auch noch bewölkt und windstill war. Also keine Stromprodunktion.
Aus diesem Grund haben wir beschlossen, am heutigen Tag ein paar Stunden zu motoren, denn das ist effektiver als die Batterien mit dem Generator zu laden. Wir verbrauchen dann nur halb so viel Diesel und kommen dabei auch noch vorwärts.
Mit dem Vorsegel dabei haben wir es auf 6,5 kn gebracht, wohl auch deshalb weil ich mit Hilfe unseres neuen Tauchkompressor den Rumpf und die Propeller sauber gemacht habe.

Wir wissen ja das wir im Moment Hochsaison haben, besonders auch in und um Sardinien. Und der Wahnsinn der Charter-Segler Day-Charter und kleinere Miet – RIB s ballt sich um das sagenumwobene Madalena Archipel.
Wir haben nach dem gestrigen Irrsinn auf dem Parkplatz für Superjachten versucht einen besseren Ankerplatz zu finden. Tatsächlich haben wir eine kleine Bucht gefunden die einen guten Eindruck machte und auch erst von 3 oder 4 Booten besetzt war. Ein echter Glücksfall – haben wir gedacht.

Unser erster Ankerplatz, nachdem wir den Golfo Aranci verlassen haben, offenbart uns schon nach wenigen Meilen eine neue Erfahrung. Wir ankern zwischen Mega-Jachten , haben dafür aber ein wenig Platz. Abends haben wir dann, weil wir dachten es würde mit der Welle besser, nochmal umgeankert vom Cala Celvia zum Spiaggia Li Itriceddi.

Heute haben wir den Segelwind ausgenutzt und sind von der Cala Girgolu bis in die Nordecke des Golfo Aranchi gesegelt.

Nach einem langen Segeltag suchen wir Schutzvor dem starken Südwind der uns die Ostküste von Sardinien hinaufgeblasen hat.
Cala Girgolu ist eine der seltenen Buchten an der Ostküste die diesen Schutz bieten.

Heute haben wir versucht den Segelwind ein wenig auszunutzen. Aber wie immer, ein wenig zu wenig. Immerhin konnten wir von den 30 Meilen etwa 5 segeln und mussten für den Rest eine Maschine dazuschalten, damit wir nicht zu langsam wurden.