Für die nächsten Tage erwarten wir ruhiges Wetter und wollen ein paar Tage in einer ruhigen Bucht verbringen.


Für die nächsten Tage erwarten wir ruhiges Wetter und wollen ein paar Tage in einer ruhigen Bucht verbringen.

Heute haben wir die Bucht von La Sciumara im Norden von Palau verlassen und sind bei einem hervorragenden Segelwind weit nach Süden gesegelt. Am Ende sind wir wieder in der Cala Celvia gelandet und vor Anker gegangen.
Der Unterschied zu der völlig überfüllten bucht von vor 5 Wochen zu heute ist erschreckend. Wir haben die bucht fast für uns allein. Auch wenn es nicht viele Boote hier gibt reichen die paar wenigen Botorboote und Tagesboote, die rücksichtslos mit Vollgas durchs Ankerfeld fahren aus, um einen unangenehmen Schwell zu verursachen. Es gibt eine ruhige Nacht aber morgen werden wir wegen der blöden Motorboote und dem Schwell weiterfahren.

Für die nächsten Tage erwarten wir schlechtes Wetter und Starkwind. Ausserdem waren heute Morgen schon wieder die Batterien leer. Deshalb unter Motor in die nächste Bucht die uns Schutz bietet.
Auch der Wassermacher und die Waschmaschine mussten mal wieder laufen.

Eine wirklich schöne Kajaktour führt uns den Fiume Liscia hinauf in die pure unberührte Natur.

Heute Morgen waren unsere Batterien ziehmlich leer. Das lag wohl daran, das die Tage schon wieder kürzer werden und es ausserdem auch noch bewölkt und windstill war. Also keine Stromprodunktion.
Aus diesem Grund haben wir beschlossen, am heutigen Tag ein paar Stunden zu motoren, denn das ist effektiver als die Batterien mit dem Generator zu laden. Wir verbrauchen dann nur halb so viel Diesel und kommen dabei auch noch vorwärts.
Mit dem Vorsegel dabei haben wir es auf 6,5 kn gebracht, wohl auch deshalb weil ich mit Hilfe unseres neuen Tauchkompressor den Rumpf und die Propeller sauber gemacht habe.

Heute machen wir einen Ausflug mit unserem Kajak, Ziel unsere Nachbarbucht. Zwischem dem Kap gibt es eine kleine flache Durchfahrt die wir nutzen wollen.
In der Bucht befindet sich der Nacktbadestrand Plage naturista de Villata. Dort können wir ein wenig am Strand spazieren gehen.

Nachdem wir heue Morgen noch einen Kajakausflug gemacht hatten segeln wir weiter in die nächste Bucht. Es ist der Golfe de Pinarellu, benannt nach dem gleichnamigen kleinen Ort, der in der Hauptsache aus Strand und Touristenmeile besteht. Es gibt einen alten Freidhof, viele Restaurants und Bars, in Hotel und natürlich Strand ohne Ende.
Die Bucht ist ein Naturschutzgebiet, hier sind besonders die Posidonia (Seegras) Wiesen geschützt. Deshalb gibt es hier auch überall die lustigen gelben Bojen die wie Mnions aussehen und deutlich machen daß das Befahren mit Motorbooten, das Ankern und Tauchen verboten sind. Auch ausserhalb des Bojen-Bereiches wird man scheinbar hart bestraft, wenn man mit seiner Ankerkette das Seegras ruiniert.

Endlich gibt es mal anständigen Segelwind. Mit vorhergesagten 10 – 26 kn aus westlichen Richtungen bei relativ kleiner Welle ist das der ideale Wind um mit Raum- oder Halbwind nach Korsika zu segeln. Vorbei am Capa Testa weiter hoch nach Nord-Nord-Ost queren wir die Straße von Bonifacio die die beiden Mittelmeerinseln Sardinien und Korsika trennt. Nach knapp 4 Stunden und 25 NM erreichen wir eine sichere Bucht und ankern vor dem Strand von Balistra, einem Surf- und Kite- Hotspot auf Korsika.
Der Wind bläst hier noch bis in den Abend mit fast 30 kn und wir können den Kite-Surfern beim “fliegen” zusehen.

Wir wissen ja das wir im Moment Hochsaison haben, besonders auch in und um Sardinien. Und der Wahnsinn der Charter-Segler Day-Charter und kleinere Miet – RIB s ballt sich um das sagenumwobene Madalena Archipel.
Wir haben nach dem gestrigen Irrsinn auf dem Parkplatz für Superjachten versucht einen besseren Ankerplatz zu finden. Tatsächlich haben wir eine kleine Bucht gefunden die einen guten Eindruck machte und auch erst von 3 oder 4 Booten besetzt war. Ein echter Glücksfall – haben wir gedacht.

Unser erster Ankerplatz, nachdem wir den Golfo Aranci verlassen haben, offenbart uns schon nach wenigen Meilen eine neue Erfahrung. Wir ankern zwischen Mega-Jachten , haben dafür aber ein wenig Platz. Abends haben wir dann, weil wir dachten es würde mit der Welle besser, nochmal umgeankert vom Cala Celvia zum Spiaggia Li Itriceddi.